24Option Erfahrungen

Muss man auf Gewinne bei 24option Steuer zahlen?

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Natürlich sind auch auf die Gewinne aus dem Handel mit Forex und CFDs bei 24option Steuern zu zahlen, wie dies bei allen anderen Kapitalerträgen der Fall ist. Die in Deutschland geltende Abgeltungssteuer wird noch um den Solidaritätszuschlag ergänzt und beträgt so derzeit rund 27 Prozent. Die Steuer auf Kapitalerträge muss unabhängig davon gezahlt werden, wo diese erzielt wurden. Ist der Trader in Deutschland steuerpflichtig, müssen also auch die Erträge bei Brokern und anderen Finanzdienstleistern im Ausland bei der Steuererklärung angegeben und entsprechend versteuert werden.

Bei Kapitalerträgen, welche bei in Deutschland ansässigen Banken erzielt werden, wird die Abgeltungssteuer automatisch abgeführt. Die Kontoinhaber müssen hier lediglich den erforderlichen Freistellungsauftrag einreichen, um den Freibetrag von 801 Euro pro Jahr und Kunde nicht versteuern zu müssen. Alle weiteren Formalitäten werden durch die jeweilige Bank erledigt. Anders sieht es dagegen bei Kapitalanlagen bei im Ausland aus. Hier gelten unterschiedliche Bestimmungen, die Versteuerung der Kapitalerträge muss hier in der Regel durch den Anleger selber erfolgen und im Rahmen der Steuererklärung berücksichtigt werden.

Da auch die Brokerplattform 24option im Ausland ansässig ist und die Abgeltungssteuer nicht direkt von einer Bank abgeführt werden kann, müssen die Gewinne selbständig in der jährlichen Einkommenssteuererklärung angegeben werden. Eine jährliche Aufstellung von Gewinnen und Verlusten, die natürlich geltend gemacht werden können, erleichtert jedem Trader die genaue Abführung der 24option Steuer. Genau wie bei Kapitalerträgen über deutsche Anbieter gilt auch hier der jährliche Freibetrag von 801 Euro pro Person. Dieser bezieht sich allerdings auf die Gesamtsumme aller Kapitalerträge einer Person.

Leider werden beim Trading nicht immer nur Gewinne gemacht. Da es sich bei Forex und CFDs um eine hochspekulative Anlageform handelt, unterliegt die Rendite einer hohen Varianz und selbst professionelle Trader müssen regelmäßig Verluste hinnehmen, wenn sich die Kurse in eine für sie ungünstige Richtung entwickeln.

Sollten einmal die Verluste überwiegen, können diese eventuell auf das nächste Jahr vorgetragen und dann steuermindernd angerechnet werden – in jedem Fall ist es empfehlenswert Expertenrat in Form eines Steuerberaters aufzusuchen. Im eigenen Moneymanagement macht es auf jeden Fall Sinn, von den erzielten Gewinnen gleich einen Anteil auf die Seite zu legen, um keine Probleme bei der Entrichtung der anfallenden Steuern zu haben.

Während bei einigen Kapitalanlagen im Ausland eine Ansässigkeitsbescheinigung erforderlich ist, um zu vermeiden, dass automatisch eine Quellensteuer an das Finanzamt des jeweiligen Landes abgeführt wird, ist dies bei 24option nicht erforderlich. Der Broker führt keinerlei Steuern für seine Kunden ab, weder an das deutsche Finanzamt, noch an eine zypriotische Finanzbehörde. Die Versteuerung der Erträge liegt somit allein in der Verantwortung der Trader, welche sich daher rechtzeitig mit den Bestimmungen hierfür auseinandersetzen sollten, um ihre Gewinne korrekt anzugeben und alle Verluste so abzusetzen, dass nicht unnötig hohe Steuern gezahlt werden müssen.

Themenübersicht:
1. Die 24option Steuern im Überblick
2. Abgeltungssteuer und Kapitalertragssteuer bei 24option
3. Freibeträge für die 24option Steuern
4. Verluste für die 24option Steuern geltend machen
5. 3 Tipps zu den 24option Steuern
6. Fazit: 24option Steuern selbstständig abführen

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Die 24option Steuern im Überblick

  • Erträge aus dem Handel mit Forex/CFD  müssen versteuert werden
  • Grundlage bildet die sogenannte Abgeltungssteuer (ehemals Kapitalertragssteuer)
  • Zusätzlich fallen Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an
  • Freibeträge senken die Steuerlast
  • Verluste können mit Gewinnen verrechnet werden
  • Lückenlose Dokumentation von Gewinnen und Verlusten ist elementar wichtig
  • Die 24option Steuern müssen vom Trader selbst abgeführt werden, da der Broker im Ausland sitzt

Abgeltungssteuer und Kapitalertragssteuer bei 24option

Das deutsche Steuersystem ist grundsätzlich komplex, im Bereich der Besteuerung von Kapitaleinkünften aber recht einfach zu verstehen. Es existiert eine einheitliche Abgeltungssteuer, die pauschal auf alle Kapitaleinkünfte erhoben wird – auch auf Gewinne aus dem Handel mit Forex, CFDs und anderen spekulativen Finanzprodukten, wie beispielsweise binären Optionen. Die Höhe der Abgeltungssteuer beträgt 25 %. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag von 5,5 % und gegebenenfalls 9 % Kirchensteuer, die sich jeweils an der gezahlten Abgeltungssteuer bemessen. Daraus ergeben sich folgende Werte für die Abgeltungssteuer:

  • Solidaritätszuschlag: 5,5% zusätzlich auf 25 % Abgeltungssteuer = 1,375 %
  • Kirchensteuer: 9 % zusätzlich auf 25 % Abgeltungssteuer = 2,2 %

Insgesamt werden Gewinne aus Forex, CFDs und anderen Anlagen also mit 27,99 % besteuert. Entfällt die Kirchensteuer, so sind es immerhin noch 26,38 %, die ans Finanzamt bezahlt werden müssen.

Trader müssen die Abgeltungssteuer selbstständig an das Finanzamt entrichten. Für Gewinnrückstellungen eignet sich folglich ein Kalkulationssatz von 27 %.

Freibeträge für die 24option Steuern

Die 24option Steuern müssen nicht für alle Gewinne an das Finanzamt überwiesen werden. Der Gesetzgeber sieht gewisse Freibeträge für die Abgeltungssteuer vor:

  • 801 Euro Freibetrag für Alleinstehende
  • 602 Euro für Verheiratete (zusammen)

Auf die ersten 801 Euro bzw. 1.602 Euro Gewinn müssen keinerlei Steuern bezahlt werden. Es gilt allerdings zu beachten, dass diese Freibeträge nicht nur für die 24option Steuern gelten. Vielmehr beziehen sich die Freibeträge auf alle Kapitaleinkünfte, die ein Anleger im Laufe eines Jahres erwirtschaftet. Dazu zählen unter anderem

  • Zinsen auf Spareinlagen,
  • Zinsen auf festverzinslichen Wertpapieren,
  • Kursgewinne aus Verkäufen von Wertpapieren,
  • Dividendenausschüttungen
  • und Gewinne aus dem Handel mit Derivaten.
Plattform 24Option

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Ein Beispiel soll den Mechanismus des Freibetrags und die Berechnung der Höhe der Abgeltungssteuer verdeutlichen:

Ein Alleinstehender verfügt über ein Festgeldkonto, das pro Jahr 400 Euro an Zinsen abwirft. Zusätzlich erwirtschaftet er aus dem Verkauf von Aktien einen Gewinn von 800 Euro. Durch den Handel mit Forex und CFDs bei 24option wird ein Ertrag von 600 Euro generiert. Für sich genommen liegen die Gewinne alle unterhalb der Freibetragsgrenze. Addiert hat der Anleger allerdings Kapitaleinkünfte in Höhe von 1800 Euro erwirtschaftet. Davon muss er insgesamt 999 Euro versteuern. Folgende Steuerlast ergibt sich hieraus:

  • Abgeltungssteuer in Höhe von 999 Euro * 25 % = 249,75 Euro
  • Solidaritätszuschlag in Höhe von 249,75 Euro * 5,5 % = 13,74 Euro
  • Kirchensteuer in Höhe von 249,75 Euro * 9 % = 22,48 Euro

Insgesamt muss der betrachtete Anleger Steuern in Höhe von 285,97 Euro an das Finanzamt bezahlen. Bezogen auf den Gewinn vor Steuern von 1.800 Euro ergibt sich eine Durchschnittsbesteuerung von rund 16 %. Anleger müssen die Höhe der Steuern unbedingt in ihre Kalkulationen mitaufnehmen. Wie eingangs erwähnt wurde, führt Option 24 Steuern nicht direkt an das Finanzamt ab. Das muss nachträglich vom Anleger übernommen werden. Da die Steuern so teilweise erst Monate nach der Erzielung des Gewinns abgeführt werden, muss über die Höhe der Rückstellungen genau Buch geführt werden, um die erforderlichen Beträge zurücklegen und zum entsprechenden Zeitpunkt entrichten zu können.

Die Abgeltungssteuer muss also nicht für die kompletten Gewinne entrichtet werden. Der Freibetrag von 801 Euro für Alleinstehende bzw. 1.602 Euro für Verheiratete sollte unbedingt genutzt werden. Dieser gilt für alle Kapitalerträge des Anlegers beziehungsweise des Ehepaares und muss bei der Steuererklärung geltend gemacht werden.

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Verluste für die 24option Steuern geltend machen

Das obige Beispiel ging von einem Kleinanleger aus, der nur wenig tradet. Zudem wurden ausschließlich die Gewinne betrachtet. Beim Handel mit Forex und CFDs kommt es aber zwangsläufig auch zu Verlusten. Diese können ebenfalls steuerlich geltend gemacht werden. Dazu können Trader die entstandenen Verluste ganz einfach von den erzielten Gewinnen abziehen. Ein Beispiel:

  • Erzielte Gewinne in Jahr X mit Forex und CFDs: 25.000 Euro
  • Entstandene Verluste in Jahr X mit Forex und CFDs: 15.000 Euro
  • Zu versteuernde Kapitaleinkünfte: 25.000 Euro – 15.000 Euro = 10.000 Euro

Der beispielhafte Anleger hat hier also theoretisch Einkünfte in Höhe von 25.000 Euro erzielt. Die Steuern hierfür würden rund 6.750 Euro betragen. Allerdings können die Verluste verrechnet werden, so dass lediglich der tatsächliche Anlagegewinn von 10.000 Euro versteuert werden muss. Insgesamt zahlt der Trader so rund 2.700 Euro an Steuern.

Es zählen am Ende nicht die Gewinne des einzelnen Trades, sondern lediglich der Gesamtgewinn, welcher abzüglich der für den Trader negativ verlaufenen Positionen erzielt wurde.
Die Anrechnung der Verluste ist nicht nur bei Forex und CFDs möglich. Auch Verkäufe von Fondsanteilen oder Aktien oder Verluste beim Handel mit anderen Finanzprodukten, wie zum Beispiel binären Optionen können verrechnet werden und die 24option Steuern senken. Aus Sicht des Gesetzgebers ist es irrelevant, auf welche Art die Verluste entstanden sind. So können auch Verluste aus Aktiengeschäften mit Gewinnen aus dem Forex- und CFD-Handel verrechnet werden.

Trader sind also gut beraten, dem Finanzamt alle Verluste aus Kapitalgeschäften mitzuteilen. Diese mindern die zu zahlenden Steuern teilweise erheblich. Die 24Option Steuern sind daher nicht separat zu betrachten, sondern immer im Zusammenhang mit allen anderen Einkünften und Verlusten des Traders aus Kapitalerträgen.

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3 Tipps zu den 24option Steuern

Wer seinen steuerlichen Verpflichtungen nicht nachkommt, dem drohen ernsthafte rechtliche Konsequenzen. Die drei kurzen Tipps sollen dabei helfen, die 24option Steuern gesetzeskonform zu bezahlen.

  1. Keine Gestaltungsmöglichkeit
    Steuern auf Kapitaleinkünfte fallen in dem Jahr an, in dem die Erträge erwirtschaftet wurden. Im Falle Forex/CFD haben Anleger so kaum eine Möglichkeit, den steuerlichen Aspekt bei Anlageentscheidungen zu berücksichtigen. Zum Vergleich: Steuerzahlern ist es erlaubt, ihre Steuerlast etwa durch den Kauf von Anleihen und die dabei anfallenden Stückzinsen zu reduzieren bzw. in spätere Jahre zu schieben.
  2. Einwandfreie Dokumentation
    Wie erwähnt ist es möglich, Verluste auf die Abgeltungssteuer anrechnen zu lassen. Dazu ist es notwendig, dass der Broker Gewinne und Verluste einwandfrei dokumentiert.
  3. Gewinne rechtzeitig melden
    Erzielte Gewinne sollten vom Trader möglichst zeitnah an das Finanzamt gemeldet und anschließend abgeführt werden. Mittlerweile tauschen sich alle EU-Finanzbehörden untereinander aus, um Steuerhinterziehungen zu bekämpfen. Das gilt auch für den Broker 24option, der auf Zypern ansässig ist und somit nach den strengen EU-Richtlinien arbeitet und an dementsprechend hohe Auflagen seitens der zuständigen Regulierungsbehörde gebunden ist.

Ist es ein Nachteil, dass die Trader die Steuer selbst abführen müssen?

Auf den ersten Blick mag es wie ein Nachteil wirken, dass 24option seinen Sitz im Ausland hat und die Trader dadurch ihre Gewinne selbstständig versteuern müssen. Immerhin gehen von den Gewinnen rund 27% an das Finanzamt, wodurch die Rendite natürlich reduziert wird. Dies wäre aber auch nicht anders, wenn es sich bei 24option um einen deutschen Broker handeln würde. Hier würde die Versteuerung der Kapitalerträge zwar automatisch erfolgen, mehr Geld würden die Trader hier aber auch nicht erhalten. Der Unterschied bestünde lediglich darin, dass die zu entrichtende Steuer in der 24option Auszahlung gar nicht mehr enthalten wäre, sondern vom Broker direkt an das Finanzamt abgeführt werden würde. Bei 24option dagegen erhalten die Kunden die komplette Auszahlung, müssen die Steuern aber selber entrichten. Unter dem Strich kommen wir hierbei auf das selbe Ergebnis, ein finanzieller Nachteil entsteht durch die 24option Steuer also nicht.

Wird die Steuer beim 24option Demokonto berücksichtigt?

Um den Broker zu testen und sich mit den angebotenen Finanzprodukten von 24option vertraut zu machen, können die Trader nach der Registrierung nicht nur mit eigenem Kapital handeln, sondern auch ein 24option Demokonto nutzen. Hier erfolgt das Trading mit virtuellem Guthaben, so dass kein finanzielles Risiko für die Nutzer besteht.

Wer mit Hilfe des Demokontos herausfinden möchte, ob der Handel mit Forex- oder CFDs für ihn geeignet ist, sollte dabei berücksichtigen, dass auch beim Demokonto noch keine Steuern berücksichtigt werden. Die Trader erhalten hier, genau wie beim realen Handelskonto des Brokers, den vollen Ertrag gutgeschrieben, von welchem noch die Steuern abgezogen werden müssten.

Natürlich werden auf den Handel mit dem 24option Demokonto keine Steuern erhoben, denn hier wird ja auch kein echtes Geld eingesetzt. Wer sich einen realistischen Eindruck von potentiellen Handelsergebnissen machen möchte, sollte aber auch beim Handel mit dem Demokonto von den Gewinnen 27% abziehen, um ein realistischeres Ergebnis zu erhalten.

Fazit: 24option Steuern selbstständig abführen

Auf jedwede Art von Kapitaleinkünften muss die Abgeltungssteuer bezahlt werden. Somit müssen Trader auch bei 24option Steuern bezahlen. Der ausländische Broker führt diese allerdings – im Gegensatz zu deutschen Anbietern – nicht direkt an das Finanzamt ab. Darum muss sich der Trader selbst kümmern. Wichtig ist, dem Finanzamt nicht nur die erzielten Gewinne mitzuteilen. Die Verluste lassen sich mit den Erträgen verrechnen und mindern die Steuerlast. Dies gilt nicht nur für die Verluste, welche durch den Forex- und CFD-Handel entstanden sind, sondern auch für Verluste aus anderen Kapitalanlagen. Somit werden beispielsweise die binäre Optionen Steuer und Steuern auf Aktiengewinne nicht separat von der Versteuerung der 24option Erträge betrachtet, sondern können mit diesen verrechnet werden.

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